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Fünf Jahrhunderte sind vergangen - wir schreiben das Jahr 2585. Neue Lebensweisen haben sich ausgebildet, Kulte bündeln die menschliche Tatkraft und lenken sie in neue Bahnen. Sieben gewachsene Kulturen von Nordeuropa bis hinab nach Afrika verströmen ein Lebensgefühl, das weit entfernt ist vom dumpfen Brüten der Vergangenheit. Städte wie das großartige Justitian oder das brodelnde Tripol sind der Stolz der Menschheit. Doch in den schattigen Gassen der schönen neuen Welt lauert etwas, das der Krone der Schöpfung den Platz streitig machen wird. Die Fremden sind stärker und angepasster. Und sie sind Günstlinge Gaias - genährt an ihrer Brust, umschmeichelt von ihren Sporenstürmen. Als Teil des Erdbewusstseins sehen sie sich, als neuer Mensch: Als Homo Degenesis. Sie könnten der Erde das Kollektiv bringen, die Geister verschmelzen. Viele in Einem. Und das alte Volk hat Angst, denn es fürchtet um seine Einzigartigkeit.
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Unversöhnlich stehen sich die beiden Spielarten der Evolution gegenüber. Die einen gebieten über die Technik des Urvolkes, die anderen sind umschwärmt von Gaias Insektenplagen. Materie gegen Geist, Yin gegen Yang - welchen Vergleich man auch heranzieht, nichts kann verschleiern, worum man kämpft: Um die eigene Seele! | |
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